Carl Peter Burnitz

Kurzbiographie

Geboren am 14.1.1824 in Frankfurt; gestorben am 18.8.1886 in Frankfurt.

Neffe des bekannten Frankfurter Architekten Rudolf Burnitz (1788-1849). Seit 1884 Studium der Rechtswissenschaften in Berlin, Düsseldorf und Heidelberg, erhielt 1847 den Doktortitel. Zunächst Niederlassung als Rechtsanwalt in Frankfurt. Erste künstlerische Anregungen durch Fritz Bamberger. Reisen nach Italien, Algier, Spanien (1848) begründen den Entschluß Maler zu werden. Seit 1850 langjähriger Aufenthalt in Paris, Fontainebleau, Barbizon. Dort beinflußt durch die Landschaftsmaler Charles-Francois Daubigny, Théodore Rousseau und Camille Corot. Reisen in die Normandie und nach Burgund. Freundschaft mit Adolf Schreyer. Seit 1857 dauerhaft in Frankfurt tätig, mit Sommersitz in Kronberg. 1868 bei erneuter Parisreise Zusammentreffen mit Hans Thoma, Otto Scholderer, Victor Müller. 1869 Goldene Medaille der internationalen Kunstausstellung in München. 1878/79 Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft.
 
Burnitz gestaltete vorwiegend betont schlichte Landschaftsmotive aus Wald und Feld, auch mit Staffagefiguren, im Stil der französichen "Paysages intimes" in gedämpfter Farbgebung.

Leopold Levis: Peter Burnitz, Dissertation, 1937

Hier finden Sie eine Auswahl der Werke von Peter Burnitz
Im Taunus
In Frankreich
Landschaften

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